Dieffenbachia
Profil
- Familie
- Araceae
- Unterfamilie
- Aroideae
- Tribus
- Spathicarpeae
- Autor
- Schott
- Arten im Originalbestand
- 60
- Erstveröffentlichung
- Wiener Z. Kunst 3: 820 (1829)
- Verbreitung
- Mexiko bis tropisches Amerika
- Beschreibung
- Noch nicht hinterlegt
- Verbreitung
- Neotropisch von Mexiko durch Mittelamerika und die Karibik bis in das tropische Südamerika.
- Habitat
- Tropische und subtropische Feuchtwälder; terrestrisch in Laubstreu oder als Helophyten an Bach- und Uferbereichen.
- Wuchs
- Immergrüne, teils sehr robuste Kräuter mit aufrechten bis niederliegenden oberirdischen Sprossen und deutlich sichtbaren ringförmigen Blattnarben.
- Merkmale
- Typisch sind einfache häufig panaschierte Blätter, ein persistenter Spathatubus und eine vollständig mit der Spatha verwachsene weibliche Spadixzone. Die männlichen Blüten bilden abgestutzte Synandrien.
- Blatt
- Blattspreiten oblong-ovat, elliptisch bis oblanzettlich, grün bis stark weiß, silbern, gelb oder mehrfarbig panaschiert; Mittelrippe kräftig, Feinnervatur parallel-pinnat mit quer verlaufenden Tertiärnerven.
- Blütenstand
- Meist mehrere Infloreszenzen pro Blühsympodium. Spatha persistent und zwischen Röhre und Spreite leicht bis deutlich eingeschnürt; die Röhre bleibt bis in die Fruchtreife erhalten.
- Fortpflanzung
- Blüten eingeschlechtlich und ohne Perigon. Die weibliche Zone ist vollständig an die Spatha angewachsen; reife Beeren sind häufig scharlachrot bis orange.
- Taxonomie
- 60 akzeptierte Arten nach WCVP Version 16. Kultivierte Dieffenbachia-Sorten und Hybriden sind von botanischen Wildarten getrennt zu führen.
- Kultur
- Die Gattung umfasst Waldbodenpflanzen und Helophyten. Dauerhaft nasse Kulturbedingungen sind daher nicht pauschal auf alle Arten zu übertragen.
- Einordnung
- Unterfamilie nach family-wide phylogenetischer Araceae-Systematik; Tribus nur bei separat belastbarer Zuordnung.
Quellen
World Checklist of Vascular Plants (WCVP), Version 16 · Extract 04/06/2026
Royal Botanic Gardens, Kew · Taxonomischer Originaldatensatz
Übernommener Originalstand; keine Behauptung einer erneuten wissenschaftlichen Prüfung.
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