Amydrium
Profil
- Familie
- Araceae
- Unterfamilie
- Monsteroideae
- Tribus
- Noch nicht hinterlegt
- Autor
- Schott
- Arten im Originalbestand
- 5
- Erstveröffentlichung
- Ann. Mus. Bot. Lugduno-Batavi 1: 127 (1863)
- Verbreitung
- Indochina bis Papua-Neuguinea
- Beschreibung
- Noch nicht hinterlegt
- Verbreitung
- Von Indochina über Malesien bis Papua-Neuguinea.
- Habitat
- Tropische Feuchtwälder; überwiegend kletternde Hemiepiphyten an Baumstämmen, einzelne Arten oder Stadien kriechen über den Waldboden.
- Wuchs
- Immergrüne, oft kräftige Kletter- oder Kriechpflanzen mit langen flagellenartigen Trieben und relativ weit auseinander stehenden Blättern.
- Merkmale
- Amydrium kombiniert vollständig retikulate Feinnervatur mit perigonlosen bisexuellen Blüten. Trichosklereiden sind in vegetativen Teilen nur spärlich vorhanden; das Ovar ist einfächrig mit zwei Samenanlagen.
- Blatt
- Blattspreiten ovate-cordat, pandurat-dreilappig oder pinnatisekt; häufig mit runden bis ovalen Fenestrationen nahe der Mittelrippe.
- Blütenstand
- Eine bis mehrere Infloreszenzen je Blühsympodium. Spatha muschelförmig bis ovat, teils zur Anthese zurückgeschlagen und anschließend abfallend; Spadix sitzend bis lang gestielt.
- Fortpflanzung
- Blüten bisexuell und ohne Perigon, meist vier Staubblätter. Ovar einfächrig mit zwei anatropen Samenanlagen; Beeren je nach Art weiß bis orange-rot.
- Taxonomie
- 5 akzeptierte Arten nach WCVP Version 16. Die geringe Artenzahl macht die Gattung taxonomisch überschaubar, dennoch ist die Blattmorphologie zwischen den Arten und Entwicklungsstadien stark variabel.
- Kultur
- Kletternde Arten benötigen andere Kulturstrukturen als das am Boden kriechende A. humile. Gattungsweite Licht- oder Feuchtesollwerte sollten daher vermieden werden.
- Einordnung
- Unterfamilie nach family-wide phylogenetischer Araceae-Systematik; Tribus nur bei separat belastbarer Zuordnung.
Quellen
World Checklist of Vascular Plants (WCVP), Version 16 · Extract 04/06/2026
Royal Botanic Gardens, Kew · Taxonomischer Originaldatensatz
Übernommener Originalstand; keine Behauptung einer erneuten wissenschaftlichen Prüfung.
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