Amorphophallus
Profil
- Familie
- Araceae
- Unterfamilie
- Aroideae
- Tribus
- Thomsonieae
- Autor
- Blume ex Decne.
- Arten im Originalbestand
- 246
- Erstveröffentlichung
- Nouv. Ann. Mus. Hist. Nat. 3: 366 (1834), nom. cons.
- Verbreitung
- Tropisches und südliches Afrika, Madagaskar, tropisches/subtropisches Asien bis Nordaustralien
- Beschreibung
- Noch nicht hinterlegt
- Verbreitung
- Weit altweltlich verbreitet von tropischem und südlichem Afrika und Madagaskar über Süd- und Südostasien bis Nordaustralien.
- Habitat
- Tropische Feuchtwälder, saisonale Wälder und offene Gehölze; geophytisch am Waldboden, teils in Humusauflagen auf Kalkstein oder an anthropogen beeinflussten Standorten.
- Wuchs
- Meist saisonal ruhende, selten halbimmergrüne knollige Geophyten; von klein bis gigantisch. Erwachsene Pflanzen bilden gewöhnlich ein einziges hoch gegliedertes Blatt pro Wachstumsperiode.
- Merkmale
- Knollige Geophyten mit langem häufig auffällig gemustertem Blattstiel, dracontioidem stark geteiltem Einzelblatt und einzelner Infloreszenz. Der Spadix besitzt eine sehr variable sterile terminale Appendix; Blüten eingeschlechtlich ohne Perigon.
- Blatt
- Meist ein einziges Blatt; Spreite dreiteilig und anschließend mehrfach pinnatisekt oder weiter dichotom geteilt. Endsegmente meist länglich-elliptisch bis linealisch; Petiolus häufig markant gefleckt.
- Blütenstand
- Immer einzeln und häufig vor dem Blatt erscheinend. Spatha extrem variabel in Form, Farbe und Oberflächenstruktur; Spadix mit weiblicher, männlicher und meist großer steriler Appendix.
- Fortpflanzung
- Blüten eingeschlechtlich, ohne Perigon. Ovar 1–4-fächrig mit meist einer Samenanlage je Fach. Berries meist orange bis rot, selten blau oder weiß; Samen ohne Endosperm.
- Taxonomie
- 246 akzeptierte Arten nach WCVP Version 16. Die Identifikation ist häufig schwierig, weil Blatt und Infloreszenz zeitlich getrennt erscheinen und vegetative Herbarbelege diagnostische Merkmale verlieren.
- Kultur
- Saisonale Ruhe, Knollenphysiologie und artspezifische Niederschlagsregime sind zentral. Immergrüne oder aseasonal ruhende Kalksteinarten dürfen nicht nach demselben Gießschema wie ausgeprägt saisonale Arten kultiviert werden.
- Einordnung
- Unterfamilie nach family-wide phylogenetischer Araceae-Systematik; Tribus nur bei separat belastbarer Zuordnung.
Quellen
World Checklist of Vascular Plants (WCVP), Version 16 · Extract 04/06/2026
Royal Botanic Gardens, Kew · Taxonomischer Originaldatensatz
Übernommener Originalstand; keine Behauptung einer erneuten wissenschaftlichen Prüfung.
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