Alocasia
Profil
- Familie
- Araceae
- Unterfamilie
- Aroideae
- Tribus
- Noch nicht hinterlegt
- Autor
- (Schott) G.Don
- Arten im Originalbestand
- 92
- Erstveröffentlichung
- R.Sweet, Sweet's Hort. Brit., ed. 3: 631 (1839), nom. cons.
- Verbreitung
- Tropisches und subtropisches Asien bis Ostaustralien
- Beschreibung
- Noch nicht hinterlegt
- Verbreitung
- Vom indischen Subkontinent und südlichen China über Indochina und Malesien bis Neuguinea, zu Inselgruppen des westlichen Pazifiks und Ostaustralien.
- Habitat
- Vorwiegend tropische und subtropische Feuchtwälder. Viele Arten wachsen terrestrisch oder geophytisch am Waldboden in Laubstreu und humosen Ablagerungen, häufig schattig; einzelne Arten besiedeln auch offenere Sekundärwaldsituationen.
- Wuchs
- Mittlere bis sehr große, teils saisonal ruhende, teils immergrüne terrestrische oder geophytische Kräuter. Der Spross ist häufig verdickt und teilweise unterirdisch; Stolonen und Bulbillen kommen in der Gattung vor.
- Merkmale
- Typisch sind colocasioide Nervatur, häufig peltate juvenile Blätter, eine zwischen Spatharöhre und -spreite deutlich eingeschnürte Spatha sowie ein Spadix mit sterilem Appendix. Die Blüten sind eingeschlechtlich.
- Blatt
- Juvenile Spreiten häufig peltat; adulte Blätter meist sagittat, seltener hastat oder cordat. Der Blattrand reicht von ganzrandig über gewellt bis deutlich pinnatifid.
- Blütenstand
- Zwei bis zahlreiche Infloreszenzen je Blühsympodium. Die Spatha ist deutlich in Röhre und Spreite gegliedert; der Spadix trägt weibliche, männliche und sterile Zonen sowie einen Appendix.
- Fortpflanzung
- Eingeschlechtliche Blüten auf demselben Spadix; basale Plazentation mit wenigen Samenanlagen ist diagnostisch gegenüber Colocasia relevant.
- Taxonomie
- Plants of the World Online akzeptiert die Gattung und führt derzeit 91 akzeptierte Arten. Die Gattung ist natürlicherweise nicht neotropisch; südamerikanische Handelsnamen oder Hybridbezeichnungen dürfen daher nicht als natürliche Herkunft interpretiert werden.
- Kultur
- Gattungsweite Kulturwerte sollten nur als grobe Orientierung verwendet werden. Viele Arten stammen aus feuchten Waldhabitaten und wachsen terrestrisch, unterscheiden sich aber deutlich in Temperaturanspruch, saisonaler Ruhe, Substratfeuchte und Lichttoleranz.
- Einordnung
- Unterfamilie nach family-wide phylogenetischer Araceae-Systematik; Tribus nur bei separat belastbarer Zuordnung.
Quellen
World Checklist of Vascular Plants (WCVP), Version 16 · Extract 04/06/2026
Royal Botanic Gardens, Kew · Taxonomischer Originaldatensatz
Übernommener Originalstand; keine Behauptung einer erneuten wissenschaftlichen Prüfung.
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